Markt Erkheim
Aktuelle Informationen aus Erkheim und den Ortsteilen
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Klausenumzug und -markt

In einer Besprechung mit den teilnehmenden Vereinen am Erkheimer Klausenmarkt wurden für den kommenden Klausenmarkt einige grundlegende Neuerungen besprochen und festgelegt.

  • Erstmals wird der Klausenmarkt 2006 auch am Samstagabend abgehalten. Insgesamt neun Vereine erklärten ihre Bereitschaft daran teilzunehmen. Die musikalische Gestaltung des Abends wird durch Bläsergruppen erfolgen. 
  • Die alten Marktstände sollen durch neue Marktstände nach dem Modell des Fördervereins der Musikkapelle ersetzt werden. Neben den beiden Marktständen des Fördervereins werden von der KAB zwei, vom TV Erkheim vier Marktstände gabaut, so dass beim nächsten Markt schon ein Großteil der bisherigen Marktstände durch Neubauten ersetzt werden kann. Der Marktgemeinderat wurde gebeten sich nochmals mit der Möglichkeit der Unterstützung auseinanderzusetzen.   
  • Neben zusätzlicher Beleuchtung mit Lichterketten und Fackeln soll auch die Stromversorgung der Aussteller verbessert werden. Hierzu werden zunächst die benötigten Anschlussdaten erfasst und dann technische Möglichkeiten geprüft.
  • Es wurde festgelegt, dass künftig keine elektrischen Heizlüfter betrieben werden dürfen. Für den Lichterschmuck sind ausschließlich traditionelle weiße Lichterketten zulässig. Bunte, blinkende Lichterketten, Rentiere u.a. Figuren sind nicht zulässig.
  • Die Organisation des Marktes übernimmt künftig der Förderverein der Musikkappelle, herzlichen Dank hierfür..

Platz der Freundschaft

Der Markt Erkheim hat den neu gestalteten Platz zwischen der Arlesrieder Straße, der Babenhauser Straße und der Günz "Platz der Freundschaft" benannt. Der Platz ist ein gemeinsamer Platz für unsere Patenschaften mit  Sins in der Schweiz und St. Hilaire-St.Mesmin in Frankreich.

Die beiden Gedenksteine der Partnergemeinden haben unmittelbar am Günzufer ihren neuen Platz gefunden. Die offizielle Einweihung dieses Platzes wurde am 27. Mai 2006 im Rahmen eines Festakts unter Beteiligung unserer französischen und schweizer Freunde vorgenommen.

Bis zu diesem Termin wurde die Anlage des Platzes dank dem ehrenamtlichen Engagement unserer Erkheimer Vereine und zahlreicher Privatpersonen abgeschlossen. Neben der Pflanzung einer neuen Baumreihe am westlichen Ufer des Mühlbachs, wurde die Pumpe - ein Gastgeschenk aus Frankreich - mit einem Bachlauf und Sitzsteinen angelegt. In einem weiteren Schritt wurde in der Grüninsel noch eine Sitzgruppe angelegt. Das Feldkreuz, das früher am Rathaus stand, hat hier ebenfalls wieder einen würdigen Platz gefunden.




Die Kosten der Bäume wurden von Erkheimer Vereinen und Privatleuten getragen. Hierfür ein herzliches Vergelt´s Gott. Nachfolgend, die beteiligten Vereine in alphabetischer Reihenfolge, die beteiligten Privatpersonen wollten nicht genannt werden:

Bund der Selbständigen Markt Erkheim, Bund Naturschutz Erkheim, CSU / JU / CWV, Eissport Abteilung, Evangelische Kirchengemeinde, Förderverein Freibad, Förderverein Musikkapelle Erkheim, Freundeskreis Markt Erkheim - St. Hilaire, Heimatpflege Markt Erkheim, KAB, Katholische Kirchengemeinde, König-Ludwig-Verein, Musikkapelle Markt Erkheim, Obst- und Gartenbauverein Erkheim, Sängerbund Erkheim, Soldaten- und Reservisten Kameradschaft Erkheim, TV Erkheim, Ul-Arbeitskreis, VdK Ortsgruppe Erkheim

Gepflanzt wurde die Mehlbeere (Sorbus intermedia). Die Bilder zeigen einen ausgewachsenen Baum, die Blüte und die Frucht der Mehlbeere.

Geschichte der Freundschaft mit Sins

Freundschaft über die Grenzen hinweg

Es war im Jahre 1962, als der gebürtige Sontheimer und in Sins/Aargau lebende Sylvester Mayer beim Musikvorstand Helmut Singer anfragte, ob die Musikkapelle Markt Erkheim an einer Freundschaft mit der Musikgesellschaft Sins aus der Schweiz interessiert sei. Die Vorstandschaft der Erkheimer Kapelle war von diesem Vorschlag sehr angetan und bereits im Sommer 1962 fuhr Helmut Singer zwei Mal mit Kassier Josef Jöchle bzw. dessen Bruder Georg mit dem Motorroller nach Sins, um die ersten Gespräche zu führen. Bald war man sich einig, eine Freundschaft über die Grenzen hinweg zu schließen.

Bereits im Juli 1963 waren die Sinser Musikanten zum ersten Male Gast in Erkheim und auch am 30. Mai 1964 überraschten die neuen Freunde die Erkheimer Musiker bei der Weihe der neuen Musikerfahne mit ihrem Besuch. In der Folgezeit wurden die gegenseitigen Besuche alle zwei Jahre wiederholt, bis man sich Mitte 1990 entschied, wegen der vielen Termine die Dauer auf drei Jahre zu verlängern. Beim Besuch der Musikgesellschaft und des gesamten Gemeinderates Sins in Erkheim wurde im Gasthaus "Bären" zwischen Bürgermeister Georg Veit und Gemeindeamman Spörri die Freundschaft zwischen den beiden Kapellen durch eine offizielle Patenschaft zwischen den beiden Kommunen bestätigt. Auch nach mehr als 40 Jahren hält diese Freundschaft zwischen den Mitgliedern der Kapelle unverändert an und wird durch gegenseitige Besuche gepflegt und erhalten.

Die Musikkapelle Markt Erkheim freut sich aufrichtig, dass zu diesen Einweihungsfeierlichkeiten trotz großer Terminnot der Musikgesellschaft Sins eine Abordnung unter Leitung von Ehrenpräsident Theo Arnet und Ehrendirigent Franz Stöckli den langen Weg von Sins nach Erkheim auf sich nahm.

Edmund Mikusch

Geschichte der Freundschaft mit St. Hilaire-St. Mesmin

Aus einer Idee wurde eine Europäische Freundschaft

Mit dem Willen, eine Ortspartnerschaft mit einer französischen Gemeinde aufzubauen, fuhren im Mai 1992 Bürgermeister Ignaz Heinle, Heribert Fischer und Johann Huber nach Olivet, Dep. Loiret.

Aus einer Partnerschaft mit Olivet wurde nichts, wohl aber mit Saint-Hilaire-Saint-Mesmin, der Nachbargemeinde von Olivet. Herr Bürgermeister Christian Olive war beim ersten Besuch einer Delegation aus Erkheim im Jahr 1995 begeistert von der Idee und besuchte im Mai 1996 mit seinen Gemeinderäten Erkheim.

Am 16.07.1997 wurde der Freundeskreis Markt Erkheim – St.Hilaire-St.Mesmin e. V. gegründet und seit dem 15. Mai 1999 gibt es eine französische Partnergemeinde von Erkheim!

Viele Freundschaften sind seither entstanden. Die Jugend beider Gemeinden versteht sich trotz oder wegen der sprachlichen Schwierigkeiten. In unserer Partnergemeinde zu Gast sein, heißt, bei echten Freunden zu sein.

Die Allee d´ Erkheim in St.Hilaire-St.Mesmin zeigt, wie tief die Freundschaft verwurzelt ist. Unser Platz der Freundschaft soll uns immer daran erinnern, wie wichtig es ist, Freunde zu haben und für sie da zu sein. Wir wollen für diese europäische Freundschaft weiter arbeiten.

Wir freuen uns auf dieses Wochende mit unseren Gästen aus Saint-Hilaire – Saint-Mesmin!

Johann Huber

 
   
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